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Einzelstudie

Prekäre wirtschaftliche Situationen von Eltern mit Kindern unter 18 Jahren im Haushalt

Die Untersuchung "Prekäre wirtschaftliche Situationen von Eltern mit Kindern unter 18 Jahren im Haushalt" rekrutiert ihre Zielgruppe von Befragten aus der Querschnittsuntersuchung des "DJI-Familiensurvey 2000". In dieser Untersuchung wurde eine Teilgruppe von 3328 Eltern mit Kindern unter 18 Jahren befragt. Ziel der vorgegebenen Untersuchung sind Informationen über das wirtschaftliche Verhalten von Eltern unter unterschiedlichen Versorgungsbedingungen. Können unterschiedliche wirtschaftliche Verhaltensweisen auch innerhalb vergleichbarer Einkommenssituationen von Eltern mit minderjährigen Kindern im Haushalt festgestellt werden? Trifft es z.B. zu, daß es einen Verhaltenstyp gibt, der auch unter wirtschaftlich schwierigen Bedingungen, z.B. aufgrund niedrigen Einkommens aus Erwerbstätigkeit, nicht nur seine Versorgungsbedürfnisse decken kann, sondern auch noch in der Lage ist, die Situation schrittweise zu verbessern, bzw. einen Aufstieg zu erwirtschaften? Wie drückt sich ein auf Eigenständigkeit und Wachstum orientiertes wirtschaftliches Verhalten aus? Ist ein wirtschaftliches Verhalten, das um Eigenständigkeit und Wachstum bemüht ist, nur dort anzutreffen, wo günstige Voraussetzungen vorliegen, sei es daß sie eher in äußeren Bedingungen liegen wie in Beschäftigungschancen, oder daß sie in erworbenen Humankompetenzen begründet sind, wie in Bildungsabschlüssen? Welche Rolle spielen zusätzliche Humankompetenzen (wie haushaltsökonomisches Wissen und Kompetenzen) und die als persönliche Verhaltensorientierungen (Persönlichkeitsstruktur) grundgelegten Faktoren wie z.B. Selbstvertrauen, Wille zur Selbstbehauptung, sachorientiertes Problemlösungsverhalten? Auf welche dieser oder anderer Faktoren ist es zurückzuführen, wenn Familien trotz ungünstiger äußerer Bedingungen (Arbeitslosigkeit, geringes Einkommen, gesundheitliche oder andere Belastungen) wirtschaftlich eigenständig gut zurecht kommen? Welche Gründe lassen sich dafür ermitteln, wenn Familienhaushalte trotz relativ hoher Einkommen ihre wirtschaftliche Situation als eher schwierig bezeichnen bzw. wenn sie kein dynamisches wirtschaftliches Verhalten zeigen? Die Fragestellung der Untersuchung zielt darauf, Möglichkeiten zur Problemminderung und -bewältigung über persönliche Kompetenzförderung zu sondieren. Können sozialpolitische Maßnahmen wirtschaftliches Verhalten positiv beeinflussen, der Art, daß prekäre wirtschaftliche Situationen vermieden oder überwunden werden? Können Motivation und Kompetenzen zur eigenständigen Einkommenssicherung (Unabhängigkeit von öffentlichen Transferleistungen) gefördert werden?

Zentrale Veröffentlichung: Walter Bien, Alois Weidacher (Hrsg.) Leben neben der Wohlstandsgesellschaft. Familien in prekären Lebenslagen Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften 2004

Die Projektseite im DJI-Internetangebot finden Sie hier.


Synopse

Kurztitel:Familien in prekären Situationen
Primärforscher:Deutsches Jugendinstitut e.V., München
Datenerhebung:Infratest
Projektstatus:Dokumentation und Daten verfügbar
Methode:Die Erhebung fand als computergestütztes telefonisches Interview (CATI) statt. Das Auswahlverfahren war eine bewußte Ziehung von 2477 Personen aus den 10318 Befragten des Familiensurvey 2000.
Insgesamt konnten 1453 Personen befragt werden. Die Ausschöpfungsquote (s.u.) ist mit 69% sehr zufriedenstellend.

Ausschöpfung
Ausgangsadressbestand2.477100 %
Davon mit (ggf. neu recherchierter) Telefonnummer2.12486%
Ergebnisse der Feldarbeit
Telefonnummer falsch (kein Anschluß, Fax/Modem, Firmenanrufbeantworter): keine gültige Telefonnummer zu ermitteln914%
HH gehört nicht zur Zielgruppe/ZP unbekannt: ggf falsch recherchierte Telefonnummer482%
ZP verzogen: keine neue Telefonnummer zu ermitteln593%
HH/ZP während der gesamten Feldzeit nicht zu ermitteln462%
Sprachprobleme372%
ZP krank/nicht in der Lage50%
HH/ZP generell nicht bereit26612%
HH/ZP nicht bereit aus Zeitgründen1015
Interviewabbruch151%
Erfolgreich durchgeführte Interviews145369%
Quelle: Mitteilung von Infratest Sozialfoschung

Bemerkung:Dies ist eine Ergänzungsstudie zu einer Hauptstudie.

Datensätze


SPSS-Daten Basisdatei
Die Datei "prekaer" enthält alle erhobenen Daten in der Reihenfolge des Fragebogens.
Die Datei enthält 1453 Fälle, und 394 Variablen (0.62 MByte).

SPSS-Daten Ergänzungen (Indizes)
Die Datei enthält einige zusätzlich berechnete Indizes.
Die Datei enthält 1453 Fälle, und 9 Variablen (0.08 MByte).


Dokumente


Fragebogen
PDF-Dokument befragung_cati_prekaer.pdf (⇓ 112,0 KB)
Das CATI Programm (Fragebogen).
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